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03 Feb, 2010

Big Brother Cora eine Pornodarstellerin

Posted by: schreiber1 In: Allgemeines

Bei Big Brother Cora handelt es sich um eine Amateurpornodarstellerin, die im Web als Sexy Cora bekannt geworden ist. Gerüchterweise soll Cora auch auf Transgender Männer stehen, kann dies jemand bestätigen?

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Originaltitel: Nettoyage A Sec

In einer französischen Kleinstadt betreibt das biedere Ehepaares Kunstler eine Wäscherei und chemische Reinigung. Sie gönnen sich keinen Urlaub und auch sonst sind es harte Zeiten in der Wirtschaftskrise. Als es sie dennoch in eine Vorstellung des Travestie-Duos “Die Schönen der Nacht” verschlägt, nimmt das Drama seinen Lauf. Dort begegnen sie nämlich erstmals dem charismatischen Loic (César für Stanislas Merhar als bester Nachwuchsschauspieler) und seiner Schwester: der Darbietung.
Als er mit einem Glitzerfummel in der Reinigung erscheint, gibt er sich der Chefin zu erkennen. Sie ist sehr angetan von seinem Charme und nimmt die Einladung, ein zweites Mal die Vorstellung zu besuchen, schließlich an. Im Anschluss an die Vorstellung kommen sich die beiden “Paare” näher; doch es kommt nicht zum Äußersten.
Der nächste Gig der Schönen der Nacht wird in Basel sein; und dahin folgt das Ehepaar nun dem mysteriösen Duo. Sie werden Zeugen, wie sich das Geschwisterpaar trennt und schließlich steht Loic vor der Türe der heimischen Reinigung. Die Kunstlers nehmen ihn auf, weil sie beide von ihm fasziniert sind. Madame wirdsogar intim mit ihm. Monsieur hält sich noch zurück.

Darsteller: Miou-Miou, Charles Berling, Stanislas Merhar, Mathilde Seigner, Nanou Meister, Noé Pflieger, Michel Bompoil

Regie: Anne Fontaine

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24 Jul, 2009

Tropfen auf heiße Steine

Posted by: schreiber1 In: Filmempfehlungen

Im Jahre 1970, in der erdrückenden Enge einer spießigen deutschen Zweizimmerwohnung zwischen Pril-Blumen und verspiegeltem Schlafzimmerschrank entwickelt sich ein schwules sado-masochistisches Liebesdrama höchster psychologischer Brisanz. Der junge Franz (Malik Zidi) begegnet dem weitaus älteren Versicherungsvertreter Leopold (Bernhard Giraudeau), entflammt und ist schon binnen Tagen sein devoter Haushälter. Trotz großer und blinder Verliebtheit und leidenschaftlichem Sex degeneriert der beruflich frustrierte Dandy zunehmend zum fiesen Psycho-Sadisten und demütigt sein Gespielen nach bereits bekanntem Zuckerbrot-und-Peitsche-Prinzip.

Als schließlich sowohl Leopolds Ex-Geliebte, die Transsexuelle Vera (lasziv-verzweifelt: Anna Thomson) als auch Franz’ naive Verflossene die vermeintliche Idylle sprengen, gerät alles aus den ohnehin wackeligen Fugen. Während Leopold Franz einmal mehr demütigt und mit beiden Frauen der sexuellen Abwechslung frönt, zerbricht der knabenhafte Träumer vollends.

Die ausgeprägten Persönlichkeiten des vielschichtigen Kammerspiels bildeten bereits in der frühen Schaffensphase Fassbinders die Grundlage für viele seiner späteren Filmcharaktere. Kaum zu glauben, dass dieses kleine Meisterwerk so lange vergessen war und auch als Theaterstück bis vor kurzem nie aufgeführt wurde. Umso erfreulicher, dass sich Ozon des Stoffes auf solch vortreffliche Weise annahm, und auf der Berlinale dafür den Teddy für den Besten Spielfilm gewann. Ein eindringlicher, sehr ironischer und intelligenter Film zum Festivalauftakt.

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24 Jul, 2009

Transgender Filmempfehlung – Makellos

Posted by: schreiber1 In: Filmempfehlungen

Ex-Sicherheitsbeamter Walt Koontz (Robert De Niro) hat bereits bessere Zeiten erlebt. Nun wohnt er in dem heruntergekommenen El Palacio Hotel Tür an Tür mit den schrillsten Vögeln New Yorks. Vor allem Drag Queen Rusty (Philip Seymour Hoffmann) geht dem konservativen Walt mit ihrem lauten Gesang und ihren schrillen Freunden gewaltig auf die Nerven. Als es eines Tages zu einer gewaltsamen Schießerei zwischen einer Prostituierten und mehreren Gangstern kommt, greift Walt instinktiv zu seinem alten Dienstrevolver. Doch die Heldentat will ihm nicht gelingen – ein Schlaganfall wirft ihn zu Boden. Aus Stolz weigert er sich sein Apartment zu verlassen. Nur widerwillig erklärt er sich bereit, an einem Rehabilitationsprogramm teilzunehmen…..um sein Sprachvermögen wiederzuerlangen, werden ihm ausgerechnet Gesangstunden bei Rusty verordnet! Die beiden gegensätzlichen Nachbarn können sich nicht ausstehen und beginnen doch eine Arbeitsbeziehung. Die Not führte sie zusammen. Die Nähe lehrt sie Toleranz. Doch dann beginnen sich die Dinge zu verwirren….
Fazit: “Ein komödiantisches Duett für zwei begabte Schauspieler”, nennt die New York Times Joel Schumachers anrührend witziges Drama, dessen Hauptpersonen ein Macho-Cop und ein Transvestit sind. Nach REINE NERVENSACHE zeigt sich Oscarpreisträger Robert De Niro erneut von seiner komischen Seite und muss als Spießer über seinen eigenen Schatten springen.

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24 Jul, 2009

Transgender und Transsexualität

Posted by: schreiber1 In: Allgemeines

Obwohl (oder gerade weil) Transsexualität als eine Form von Transgender erscheint, kam es in Vergangenheit immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Transsexuellen, die den Begriff, und/oder jegliche Kommunikation, Zusammenarbeit oder Allianz mit nicht-transsexuellen Transgendern ablehnen, und vor allem politisch motivierten Transgendern andererseits.
Wo einerseits „klassische“ Transsexuelle oft argumentieren, dass sie darunter leiden, transsexuell zu sein, und nur ein normales Leben führen möchten, während Transgender (manchmal wird hier stattdessen auch „Transvestiten“ benutzt oder Transvestitismus, also ein nur zeitweiliger Rollenwechsel, impliziert) zum Teil durch ihr Äußeres Aufsehen erregen wollen, oder dadurch „Spaß haben“ möchten (ebenso werden teilweise auch sexuelle Motive unterstellt), verweisen einige Transgender andererseits darauf, dass a) nicht-transsexuelle Transgender genauso leiden können und genauso medizinische und juristische Maßnahmen benötigen können wie Transsexuelle, und dass b) noch lange nicht alle nicht-transsexuellen Transgender Aufsehen erregen möchten, oder „Spaß haben“ wollen, sondern es genauso nicht-transsexuelle Transgender gibt, welche ebenfalls für sich persönlich kein großes Interesse daran haben, irgendwie aufzufallen in Hinsicht auf ihre Geschlechtszugehörigkeit.
Andere Transsexuelle begrüßen den Begriff Transgender, weil er nicht den in der deutschen Sprache problematischen Wortbestandteil sex enthält, da hier, anders als im Englischen mit den beiden Ausdrücken sex für das körperliche und gender für das soziale Geschlecht, nur ein einziger Begriff existiert.

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24 Jul, 2009

Transgender und Sexualität

Posted by: schreiber1 In: Allgemeines

Grundsätzlich sind Transgender unabhängig von der sexuellen Orientierung und sexuellen Vorlieben; sämtliche sexuellen Variationen, die bei normalen Pärchen bekannt sind, gibt es auch bei Transgendern.
Die häufige Assoziation insbesondere von Transfrauen mit Prostitution (oder anderen Arbeiten in der Sex-Industrie) rührt daher, dass in vielen Gesellschaften Prostitution die einzige Möglichkeit für Transfrauen ist, Geld zu verdienen, oder die einzige gesellschaftlich anerkannte Rolle für Transfrauen.
Die ebenfalls häufige Assoziation mit Homosexualität hat zwei Ursachen; zum einen die Tatsache, dass lesbische oder schwule Kreise häufiger sowohl Raum als auch Vorbild für Menschen mit abweichender Geschlechtsrollenpräsentation boten. Zum anderen bevorzugen auch Transgender häufig Menschen mit einem anderen Geschlecht als Partner, und zwar mit einem anderen Identitätsgeschlecht. Dies führt häufig zu Beziehungen, die für Außenstehende homosexuell erscheinen. Die betreffenden Personen betrachten solche Beziehungen allerdings meist als heterosexuell.
Zwar wird die Behandlung oder Begutachtung von Transgendern häufig von Sexualwissenschaftlern vorgenommen, jedoch (anders als häufig angenommen) haben Geschlechtsidentität und Sexualität – zumindest bei Transgendern – nur wenig miteinander zu tun. So ist nicht etwa die Mehrheit der Transgender vor einem eventuellen Geschlechtsrollenwechsel schwul oder lesbisch, um dann hinterher heterosexuell zu leben, sondern im Gegenteil sind etwa die Hälfte der Transgender nach dem Wechsel lesbisch oder schwul, oder manche auch bi.

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24 Jul, 2009

Ursachen und Behandlung

Posted by: schreiber1 In: Allgemeines

Über die Ursache von den meisten Transgendern ist nichts bekannt. Zwar existieren eine Vielzahl von psychologischen Theorien, und auch einige, die körperliche Ursachen annehmen; jedoch konnte keine dieser Theorien bisher empirisch ausreichend belegt werden. Zu jeder einzelnen bis dato postulierten Theorie jedoch lassen sich etliche Gegenbeispiele finden, sowohl unter Transgendern, auf welche die postulierte Ursache nicht, als auch unter den Menschen, die nicht als transgender gelten (also die vorherigen „Biomann“ und „Biofrau“ geäußerten.), auf die sie zutrifft.
Auch politisch wird mittlerweile angenommen, dass die Rolle von Frauen und Männern gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägt seien. Laut deutschem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gelten siede als biologisches Gelschlecht und sind sowohl erlernbar als auch veränderbar. Keine Form von Transgender ist therapierbar oder heilbar im Sinne einer Versöhnung mit der ursprünglichen Geschlechtsrolle; wie bei der Homosexualität empfinden sich Transgender in der Regel, so sie nicht starkem Druck von Außen ausgesetzt sind, allerdings auch nicht als therapie- oder geistig heilungsbedürftig. Der Bedarf, Transgender durch „Heilung“ zum Verschwinden zu bringen, entsteht üblicherweise nur bei Außenstehenden, welche ihre eigene sexuelle Identität gefährdet sehen, wenn normale Grundregeln ins Wanken geraten.
Allerdings ist diese Angst der eigenen Sexualität als Verlust nur bei Außenstehenden zu beobachten.

Transgender sein, ist ein schönes Gefühl, man sollte es zu schätzen wissen und die Vorteile für eine ausgiebigere Sexualität geniessen.

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24 Jul, 2009

Transgender und die Gesellschaft

Posted by: schreiber1 In: Allgemeines

In der heutigen westlichen Gesellschaft sind sowohl rituelle als auch aus Not geborene Geschlechtsrollenwechsel äußerst selten geworden, so dass man nahezu immer davon ausgehen kann, dass wer dort Transgender-Verhalten zeigt, dies aus innerer Notwendigkeit tut. Denn eine von den üblichen Geschlechtsrollen abweichende Geschlechtsrollenpräsentation beruht üblicherweise nicht oder nur bedingt auf einer freiwilligen Entscheidung, sondern sie ist für einige Transgender eine innere Notwendigkeit.
Viele Transgender bemühen sich, oft jahre- oder gar jahrzehntelang, darum, den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen, schaffen dies aber nie so, dass sie sich selber in dieser Rolle wohlfühlen. Viele schaffen es nicht einmal, andere Menschen von diesem Konflikt mit der, ihrem inneren Empfinden nicht entsprechenden Geschlechtsrollenpräsentation, zu überzeugen. Aus diesem Konflikt entstehen häufig psychische Probleme, psychische Krankheiten und Ähnliches.
Dieser Tatsache teilweise Rechnung trägt in Deutschland seit 1980 dasTranssexuellengesetz, welches zumindest die rechtlichen Notwendigkeiten eines Geschlechtsrollenwechsels von weiblich zu männlich (oder umgekehrt) regelt, da Transsexualität als medizinisch behandlungsbedürftiger Zustand anerkannt ist. Wenn auch mit unterschiedlicher Folgen hinsichtlich der Kostenübernahmen für chirurgische oder andere medizinische Maßnahmen.
Viele Transgender kritisieren mittlerweile allerdings, dass nur für die medizinische Diagnose Transexualität beispielsweise chirurgische Maßnahmen, zu der Leistungspflicht der Krankenkassen gehören, welche nur einen relativ kleinen Teil des Transgender-Spektrums umfasst.

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24 Jul, 2009

Transgender – Allgemeine Infos

Posted by: schreiber1 In: Allgemeines

Berichte über Personen bzw. Vorfälle, die Geschlechtsrollenwechsel beschreiben, finden sich in fast allen Kulturen dieser Welt. Unter Betrachtung historischer Personen bzw. Vorfälle, lässt sich selten eine Aussage darüber treffen, ob ein Verhalten seine Ursache darin hatte, dass eine Person transgender war, oder ob es sich lediglich um eine praktische Umgehung der Grenzen der jeweiligen Geschlechtsrolle handelte (zum Beispiel bei den relativ häufigen Fällen von Frauen, die als Männer verkleidet Soldaten wurden). Selbst wenn in einigen Fällen entsprechende Aussagen vorliegen, sind diese selbst im besten Falle von den kulturellen Gegebenheiten zu dieser Zeit geprägt, und natürlich davon, dass Begriffe wie Transgender oder Transsexualität gar nicht existierten. Häufig sind sie allerdings auch davon geprägt, dass sie oft im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen oder religiösen Verfolgung zustande kamen, und viele Aussagen mit dem Ziel gemacht wurden, eine möglichst geringe Strafe zu erhalten.
Allerdings beruht nicht jedes Auftreten in einer anderen als der zugewiesenen Geschlechtsrolle auf einem Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum eigenen Geschlecht. Dies kann auch rein praktische Ursachen haben. Bekannte Beispiele dafür dürften Frauen sein, die sich in Situationen, in denen sie eine Vergewaltigung befürchten (zum Beispiel im Krieg) als Männer verkleiden oder im umgekehrten Fall, Männer die sich als Frauen verkleiden, um zu überleben.

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24 Jul, 2009

Transgender Begriffserklärung

Posted by: schreiber1 In: Allgemeines

Transgender ist eine Wortbildung aus dem lateinnischen Begriff „trans“ = „jenseitig“ und dem englischen Begriff „gender“ = „Geschlecht“.
Heute wird der Begriff Transgender für all jene Menschen benutzt, und von diesen Menschen auch selbst für sich zur Beschreibung nutzen, um sich auch keine der oben genannten Kategorien festlegen zu müssen. Der Begriff an sich wurde in den 70er Jahren in den USA geprägt un eine bestimmte Gruppe zu beschreiben. Bei dieser Gruppe von Menschen handelte es sich um jene, die das Geschlecht eigentlich komplett wechseln wollten, jedoch einen chirugischen Eingriff komplett und generell ablehnten.
Der Begriff Transgender wurde in den 80er Jahren als politischer Oberbegriff verwendet welcher aber später dann durch den Begriff Transgenderist abgelöst wurde. Zeitgleich geschah es in den USA, dass sich die Frauenforschung durch Gender Studies ablöste. Diese Gruppierung ist in Europa allerdings weniger bekannt und wird auch hier wenig verwendet. Das hängt damit zusammen, dass der Begriff an sich in Europa auch nicht um 1980 herum angefangen wurde zu diskutieren, sondern erst um 1995.
Der Gebrauch als spezifisch nicht-transsexuelle vollständige Geschlechtsrollenwechsler findet sich vor allem noch im Bereich der Medizin, die im DSM-IV(Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) zwischen den formalen Diagnosen GID („Gender Identity Disorder“ für Transsexualität) und GIDNOS(„Gender Identity Disorder Not Otherwise Specified“ für Transgender) unterscheidet, ist aber auch im nicht-medizinischen Bereich noch anzutreffen.

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